Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten
Hypnose und systemisches Coaching
Als diplomierte und zertifizierte Hypnosetherapeuten begegnen wir oft zahlreichen Missverständnissen rund um die Hypnosetherapie. Viele Menschen haben Vorstellungen, die auf Mythen und Halbwahrheiten basieren.
Unser Ziel ist es, Klarheit zu schaffen und häufige Irrtümer aus dem Weg zu räumen. In unseren FAQs klären wir über die gängigsten Missverständnisse auf und bieten Ihnen fundiertes Wissen über Hypnotherapie.
Lassen Sie uns nun die am häufigsten verbreiteten Mythen klären:
Viele Menschen sind der Meinung, dass man unter Hypnose das Bewusstsein verliert. Dieser Mythos ist vor allem auf Bühnen- und Showhypnose sowie deren Darstellung in Film und Fernsehen zurückzuführen.
Die Realität sieht anders aus:
Unter Hypnose sind Sie keineswegs bewusstlos. Viele Patienten beschreiben den Zustand sogar als besonders wach und berichten von intensiven, bewussten Erlebnissen, die für ihre Persönlichkeitsentwicklung prägend waren.
Es herrscht oft der Irrglaube, unter Hypnose verliere man den eigenen Willen und werde zum Spielball des Hypnotherapeuten. Dies ist ein Trugschluss. Der hypnotische Zustand wird von Ihnen selbst initiiert – es ist ein autogener Prozess. Das bedeutet, die Kontrolle bleibt stets bei Ihnen. Sie sind während der Hypnose vollständig in der Lage, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.
Als Metapher: Sie und Ihr Therapeut sitzen in einem Boot. Der Therapeut führt den Prozess an und zeigt die Richtung, doch Sie haben das Ruder in der Hand und bestimmen die Geschwindigkeit. Sie bleiben aktiv und in Kontrolle. Rudern dürfen Sie selbst!
Es herrscht der Glaube, man könne in Hypnose zur Preisgabe intimer Geheimnisse gezwungen werden. Doch im hypnotischen Zustand behalten Sie ein klares Urteilsvermögen. Wie außerhalb der Hypnose auch, liegt die Entscheidung bei Ihnen: Was Sie teilen möchten und was nicht, ob Sie schweigen oder sprechen wollen. Ihre Wahlmöglichkeiten bleiben unverändert.
Manche Menschen befürchten, einmal in Hypnose versetzt, könnten sie nicht mehr daraus erwachen und wären dauerhaft in diesem Zustand gefangen. Doch da Klienten die Trance selbst induzieren, können sie sich auch jederzeit selbst daraus befreien. Sollte dies im unwahrscheinlichen Fall nicht geschehen, würden Sie einfach einschlafen und anschließend erholt und motiviert aufwachen.
Manche Menschen nehmen an, dass nur leichtgläubige Personen hypnotisiert werden können. Jedoch wird die Hypnotisierbarkeit eines Individuums weder von seiner Intelligenz, noch von seinem Glauben bestimmt. Hypnotherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, deren Erfolg maßgeblich von zwei zentralen Aspekten abhängt: Dem echten Wunsch, sich auf den Prozess einzulassen, und der Offenheit für transformative Veränderungen im eigenen Leben. Es geht also darum, bereit zu sein, sich auf diese besondere Reise zu begeben und den positiven Veränderungen mit Vorfreude zu begegnen.
Es herrscht der Glaube, ein starker Wille und Dominanz seien Voraussetzungen, um ein erfolgreicher Hypnotiseur zu sein. Dies führt zum Irrglauben, Männer wären besser geeignet als Frauen. Tatsächlich hat Geschlecht keinen Einfluss auf die Fähigkeit, eine Trance zu induzieren, und viele der erfolgreichsten Hypnotiseure sind Frauen.